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Technik

Bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts wird die Grundtechnik des Wasserschneidens in verschiedenen industriellen Bereichen verwendet. Doch der endgültige Durchbruch gelang erst Ende der 90er Jahre mit einer Weiterentwicklung des klassischen Verfahrens.

Das Grundprinzip ist schnell erklärt: Wasser fließt von einer Pumpe durch eine Leitung und tritt aus einem Schneidkopf aus. Zur Bearbeitung und Beherrschung der Maschine braucht es dennoch Erfahrung, Fingerspitzengefühl und langjähriges technisches Know-how. Der Wasserstrahl hat einen Druck von bis zu 6.000 bar und erreicht eine Austrittsgeschwindigkeit von bis zu 1.000 m/s – verantwortlich hierfür ist das Herzstück der Anlage, eine Ultrahochdruckpumpe.

Weiche Materialien können mit dem Wasserstrahl direkt geschnitten werden. Bei härteren Werkstoffen, wie Stahl oder Stein wird dem Hochdruckwasserstrahl ein Abrasivsand beigefügt. Hierdurch können auch härtere Materialien schnell, effizient und exakt bearbeitet werden.

Die Vorteile der Technik liegen auf der Hand:

Im Gegensatz zu anderen Schneideverfahren erwärmt sich der Werkstoff beim Wasserstrahlschneiden kaum. Mit der Ausstattung eines speziellen 3D-Schneidekopf sind Schnitte bis zu 60° möglich und hierdurch auch sehr komplexe Konturen realisierbar.

XD Glamour Shot 52 NL

Informationen zur Maschine:

  • verfügt über einen Arbeitsbereich von 4m x 2m
  • Materialstärken bis 180mm können bearbeitet werden
  • bietet eine lineare Positioniergenauigkeit der X- und Y-Achsen von 0,006mm/m
  • Wiederholgenauigkeit der X- und Y-Achsen liegt bei 0,05mm